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Schulrealität: Lustlose Pflichterfüllung

Der Hirnforscher Gerald Hüther im Gespräch über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen …
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Aus dem Interview:
”Die Hirnforschung kann inzwischen zeigen, dass sich im Hirn nur dann etwas ändert, wenn es unter die Haut geht. Das Hirn ist kein Muskel, den man trainieren kann, indem man viel übt. Im Hirn passiert immer erst dann etwas, wenn derjenige, der lernt, das für sich selbst als wichtig beurteilt. Denn nur dann lässt man sich davon berühren, dann gehen die emotionalen Zentren an. Und immer dann, wenn im Hirn diese emotionalen Zentren aktiviert werden, wird eine Art Dünger ausgeschüttet. Der düngt gewissermaßen das Dahinterliegende, was man im Zustand der Begeisterung an Netzwerken aktiviert hat. Und das führt dazu, dass man immer das, was man mit Begeisterung lernt, auch so gut behält.”

Kein Wunder, dass hochbegabte Kinder in jeder Hinsicht verkümmern, wenn sie sich von Schule weder wahrgenommen noch angesprochen noch geschätzt noch gefördert und schon gar nicht berührt erleben.

 

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